110 Kilometer auf dem DiVa Walk


Stefan Fütz nach einer Woche auf Rundwanderstrecke wieder zurück



Pünktlich zum Eröffnung des „Historischen Marktes“ erreichte DiVa Walk-Wanderer Stefan Fütz am vergangenen Wochenende wieder seinen Heimatort Bad Essen.
Sechs Tage war er unterwegs und hat den 110-Kilometer langen Rundkurs durch die VarusRegion erwandert.


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In einer Woche auf dem DiVa Walk durch die VarusRegion:
der 27-jährige Stefan Fütz aus Bad Essen


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Aber nicht nur der DiVa Walk und die Wegstrecke alleine standen im Interesse des jungen Wanderers. Auch die Unterkünfte entlang der Strecke und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in den sechs Städte und Gemeinden der VarusRegion waren seine Ziele. Von den Sloopsteinen in Belm-Haltern über Knollmeyers Mühle im Nettetal, dem Museum in Kalkriese und dem Eisenzeithaus in Venne bis zu den Saurierspuren in Barkhausen – Stefan Fütz hat sie auf seiner Wanderung alle angesteuert.

„Im Großen und Ganzen ist die Ausschilderung des DiVa Walk ganz gut. Ein, zwei Stellen gibt es, da war ich wegen großer Markierungsabstände zunächst etwas unsicher“, zieht Fütz ein erstes Fazit. Auch der Zustand der Wege sei bis auf wenige Ausnahmen weitgehend in Ordnung. „Am Kanal in Bramsche würde ich aber den Routenverlauf auf die andere Uferseite verlegen. Die liegt nämlich ab Mittag im Schatten, während der offizielle DiVa Walk in praller Sonne verläuft“, hat Fütz festgestellt.

Was ihn zudem gewundert hat, war die hohe Auslastung der an der Wanderstrecke gelegenen Unterkünfte und Hotels auch an Wochentagen. „Zweimal habe ich noch gerade das letzte freie Zimmer bekommen, andernorts war sogar am Mittwoch alles ausgebucht. Ohne genaue Vorplanung der Übernachtungen sollte man die Strecke daher nicht unbedingt angehen“, rät Fütz.

In Kürze trifft er sich mit Vertretern der VarusRegion. Dann werden alle positiven und negativen Kritikpunkte ausgewertet. Sein Wandertagebuch soll den DiVa Walk-Organisatoren helfen, den Weg weiter zu optimieren.


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Sonnenschein über dem DiVa Walk


Neuer Wanderweg in der VarusRegion mit grandioser Eröffnungsveranstaltung eingeweiht

Am Sonntag, 19. April, fand die offizielle Einweihung des neuen Wanderweges DiVa Walk der VarusRegion im Osnabrücker Land statt. Im Rahmen einer Sternwanderung, ausgehend von sechs Startorten, nahmen rund 300 Wanderfreunde an der Veranstaltung teil. Und Petrus schien den Organisatoren und vor allem den Wanderern des DiVa Walk wohl gesonnen zu sein. Wolkenloser Himmel und angenehme Wandertemperaturen schon in den Morgenstunden – besser konnte es nicht sein.

Ziel des Wandertages war das Museum "2000 Jahre Varusschlacht im Osnabrücker Land" in Kalkriese. Als Festredner hoben dort der stellvertretende Landrat Hartmut Nümann und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Osnabrücker Land, Günter Droste, die Bedeutung des Wanderns für die Region hervor. Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft sei das Osnabrücker Land ein typisches Wanderland, so Nümann. Günter Droste belegte anhand statistischer Daten, dass das Wandern zunehmend ein wichtiger Tourismusfaktor sei.

DivaWalk Spiel und Spaß rund um das Wandern und die VarusRegion.
Beim einem Geschicklichkeitsspiel galt es, die sechs Gemeinden
der VarusRegion im Osnabrücker Land kennen zu lernen.

Bei einem altrömischen Würfelspiel (im Hintergrund) konnten
die DiVa Walk-Wanderer moderne Wanderkarten gewinnen.


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Mit musikalischem Schwung erfreute der Musikzug "Herold" aus Osnabrück-Pye die Sternwanderer und Gäste im Kalkrieser Museum. Das hatte sich eigens auf die zahlreichen Besucher vorbereitet und schon vor der offiziellen Neueröffnung nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Mai den Museumsshop und den Museumsturm geöffnet und boten Sonderführungen an. Das Gasthaus "Varusschlacht" sorgte bei dem sonnig-warmen Wetter für die passende Verköstigung der Wanderer. Im Angebot waren neben Erbsensuppe, Bratwurst, Kaffee und Kuchen auch gekühlte Getränke und vor allem die speziellen römischen Bratwürste.

Sonnenschein und Biergarten-Laune:

Nach der DiVa Walk- Sternwanderung trafen sich am Sonntag
rund 300 Wanderfreunde am Museum in Kalkriese zur offiziellen
Eröffnungsfeier.

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Kaum Diskussionen gab es übrigens über die in den Medien angeregte Diskussion um den Namen des Wanderweges "DiVa Walk". Ulrich Gövert, Präsident des Wiehengebirgsverbandes und damit "oberster Wanderer" zwischen Ems und Weser, stellte viel mehr die Schönheit der Landschaft und die Qualität der Wanderwege in den Vordergrund. "Sie haben hier etwas Wunderbares geschaffen. Die Wege sind ausgezeichnet", bedankte sich Gövert direkt bei den Mitarbeitern der sechs VarusRegion-Kommunen Bad Essen, Belm, Bohmte, Bramsche, Ostercappeln und Wallenhorst und den beteiligten Heimat- und Wandervereinen für die mehrjährige Planungsarbeit.

DivaWalk Gute Stimmung beim DiVa Walk:

Der DiVa Walk begeistert erfahrene Wanderer ebenso
wie bewegungsfreudige Familien.


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Mit der Eröffnung des Wanderweges ist die Arbeit daran jedoch noch nicht abgeschlossen. Um die Qualität der Wege und der hochwertigen Ausstattung der Rastplätze zu erhalten, sind regelmäßige Kontrollen notwendig. Zudem müssen an zwei Stellen kleinere Korrekturen der Wegeführung vorgenommen werden.

Eine Bildergalerie der Einweihungsfeier gibt es hier


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