Aktuelles/Presse

Heimatbund auf dem DiVa Walk

Sternwanderung rund um Bad Essen auf einer Teilstrecke des DiVa Walks

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Der Heimatbund Osnabrücker Land e.V. (HBOL) lädt am Sonntag, 19. Juni 2016 zur 43. Sternwanderung ein. „Auf dem DiVa Walk rund um Bad Essen, von den Saurierfährten bis in die Sole Arena Erdgeschichte erwandern“ lautet das diesjährige Motto, unter dem die Wanderung stattfindet.
Ausgehend vom Startpunkt in Bad Essen (Rathausparkplatz, Lindenstraße 41/443, 49152 Bad Essen), ziehen die vier Wandergruppen über vier verschiedene Routen durch Wiesen, Wald und Felder und erwandern sich die Erdgeschichte. Die erste Wanderstrecke „Von Bad Essen zu den Saurierfährten und zurück“ mit einer Wegelänge von etwa 18 Kilometern führt dabei vom Rathaus in Bad Essen auf den DiVa Walk zu den Saurierfährten. Von dort aus geht es über den Linner Berg, Osterberg und die Schutzhütte am Born wieder zurück nach Bad Essen.
Diese abwechslungsreiche aber auch anspruchsvolle Wanderstrecke wird von dem HBOL-Wanderwart Michael Hein geführt. Im Vordergrund steht der Naturgenuss. Zwischen 12.30-13.00 Uhr treffen alle vier Wandergruppen in der SoleArena im Bad Essener Kurpark ein und können hier bei einer kleinen Atemtherapie Kraft schöpfen, bevor es zur Einkehr weiter in die Kaffeemühle geht. Hier werden die Wanderer begrüßt und ihnen zur Stärkung eine gute Kartoffelsuppe und Getränke angeboten. Gespeist wird in den Gasträumen der Kaffeemühle, bei gutem Wetter auf dem Kirchplatz an der Kaffeemühle, auch unter musikalischer Begleitung.

TERRA.vita ist jetzt UNESCO Global Geopark

Geschichte der Region erzählen

Am 17. November 2015 haben die 195 Mitgliedsstaaten der UNESCO eine neue weltweite Auszeichnung für Regionen beschlossen, die ein außergewöhnliches erdgeschichtliches Erbe von internationaler Bedeutung aufweisen: Die UNESCO Global Geoparks.

UNESCO Global Geparks haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Erde, die Geschichte der jeweiligen Region zu erzählen. Sie bieten wunderbare und teils spektakuläre Landschaften rund um den Globus. Sie erklären spannende Zusammenhänge zwischen Landschaftsgeschichte, Natur, Umwelt und Klimawandel und machen diese Zusammenhänge für die Bürger und Besucher gleichermaßen deutlich. Geoparks lassen ihre Besucher in versunkene Welten eintauchen, zeigen dies z. B. an beeindruckenden längst vergangener Lebensformen und bieten Einblicke in die noch heute ablaufenden Veränderungen des Planeten. Kurz gesagt: Geoparks tragen dazu, die Bedeutung und die Verletzlichkeit unseres Planeten Wert zu schätzen.

UNESCO Global Geoparks sind kommunal getragen und aus regionalen Initiativen entstanden. Anders als UNESCO Welterbestätten, die eine weltweite universelle Einmaligkeit aufweisen und UNESCO Biosphärenreservate, die eine eigene gesetzliche Schutzkategorie darstellen sind Geoparks Vorbildlandschaften in denen Menschen arbeiten, leben, lernen, sich erholen und ihr besonderes geologisches Erbe schützen und wertschätzen. Die Bedeutung der Global Geoparks wird auch aus dem Umstand deutlich, dass die UNESCO erstmals seit mehr als 40 Jahren wieder eine neue Flächenkategorie ins Leben gerufen hat: Eine Einmaligkeit, die sich so kaum wiederholen wird.
Der UNESCO Global Geopark TERRA.vita erschließt auf 1.500 km² das Osnabrücker Land, das Wiehengebirge und den nördlichen Teil des Teutoburger Waldes.
Das Gebiet ermöglicht auf engstem Raum eine erlebnisreiche Reise durch 300 Millionen Jahre Zeitgeschichte. Bekannteste Zeugnisse sind der Piesberg in Osnabrück, die Saurierfährten von Barkhausen, der Weserdurchbruch an der Porta Westfalica, die Dörenther Klippen bei Ibbenbüren, die Riesenammoniten bei Borgholzhausen, die Haifischzähne aus Bippen, die Kalksinterterrassen bei Dissen, die Erdfallseen bei Recke, drei große Hochmoorkomplexe, das Besucherbergwerk Kleinenbremen,der Silberseestollen am Hüggel in Hasbergen, die Eiszeitlandschaft am Wacholderhain in Plaggenschale, das Museum Industriekultur in Osnabrück, das Museum am Schölerberg in Osnabrück mit der versteinerten Sigilaria Riesenwurzel und der zentralen Ausstellung TERRA.vision und viele andere. All diese Zeugnisse sind hautnah erlebbar.

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Mit einem Klick auf dem Logo gelangen Sie zur Website von TERRA.vita

 

Den Flyer „TERRA.info“ können Sie HIER downloaden.

Impressionen TERRA.vita

Verschaffen Sie sich einen kleinen fotografischen Überblick über TERRA.vita.

Terravision TERRA.vita     TERRA.vita-Karte     Sommertag in Lechtingen

Dinosaurier TERRA.vita     Karbonfarn TERRA.vita     Kalksinterterrassen TERRA.vita

Heide am Gehn TERRA.vita     Aussichtsturm Piesberg TERRA.vita

Neuigkeiten vom DiVaWalk aus der VarusRegion

UNESCO Global Geoparks

Am 17. November 2015 haben die 195 Mitgliedsstaaten der UNESCO eine neue weltweite Auszeichnung für Regionen beschlossen, die ein außergewöhnliches erdgeschichtliches Erbe von internationaler Bedeutung aufweisen: Die UNESCO Global Geoparks.
UNESCO Global Geparks haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Erde, die Geschichte der jeweiligen Region zu erzählen. Sie bieten wunderbare und teils spektakuläre Landschaften rund um den Globus. Sie erklären spannende Zusammenhänge zwischen Landschaftsgeschichte, Natur, Umwelt und Klimawandel und machen diese Zusammenhänge für die Bürger und Besucher gleichermaßen deutlich.
Geoparks lassen ihre Besucher in versunkene Welten eintauchen, zeigen dies z. B. an beeindruckenden längst vergangenen Lebensformen und bieten Einblicke in die noch heute ablaufenden
Veränderungen des Planeten.
Kurz gesagt: Geoparks tragen dazu bei, die Bedeutung und die
Verletzlichkeit unseres Planeten Wert zu schätzen.
… und der DiVaWalk liegt mittendrin im UNESCO Global Geopark TERRA.vita!

Traumschönes Foto

Blick in den Natur- und Geopark

 

Ein Blick in den Natur- und Geopark. 

Schmittenhöhe: Eine Attraktion auf dem DivaWalk

Attraktion des DiVaWalks: die Schmittenhöhe

Wenn man die Schmittenhöhe erklimmt, kann man das Gipfelkreuz der Schmittenhöhe – 157m ü.M.  – betrachten.

DiVaWalk Raststätten

Entlang des DiVaWalks liegen viele schöne Raststätten.

Raststätten entlang des DiVaWalks

 

Sonnenschein über dem DiVa Walk

Neuer Wanderweg in der VarusRegion mit grandioser Eröffnungsveranstaltung eingeweiht

Am Sonntag, 19. April, fand die offizielle Einweihung des neuen Wanderweges DiVa Walk der VarusRegion im Osnabrücker Land statt. Im Rahmen einer Sternwanderung, ausgehend von sechs Startorten, nahmen rund 300 Wanderfreunde an der Veranstaltung teil. Und Petrus schien den Organisatoren und vor allem den Wanderern des DiVa Walk wohl gesonnen zu sein. Wolkenloser Himmel und angenehme Wandertemperaturen schon in den Morgenstunden – besser konnte es nicht sein.

Ziel des Wandertages war das Museum „2000 Jahre Varusschlacht im Osnabrücker Land“ in Kalkriese. Als Festredner hoben dort der stellvertretende Landrat Hartmut Nümann und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Osnabrücker Land, Günter Droste, die Bedeutung des Wanderns für die Region hervor. Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft sei das Osnabrücker Land ein typisches Wanderland, so Nümann. Günter Droste belegte anhand statistischer Daten, dass das Wandern zunehmend ein wichtiger Tourismusfaktor sei.

Eröffnung DiVa Walk
Spiel und Spaß rund um das Wandern und die VarusRegion.
Beim einem Geschicklichkeitsspiel galt es, die sechs Gemeinden der VarusRegion im Osnabrücker Land kennen zu lernen.
Bei einem altrömischen Würfelspiel (im Hintergrund) konnten die DiVa Walk-Wanderer moderne Wanderkarten gewinnen.

 

Mit musikalischem Schwung erfreute der Musikzug „Herold“ aus Osnabrück-Pye die Sternwanderer und Gäste im Kalkrieser Museum. Das hatte sich eigens auf die zahlreichen Besucher vorbereitet und schon vor der offiziellen Neueröffnung nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Mai den Museumsshop und den Museumsturm geöffnet und boten Sonderführungen an. Das Gasthaus „Varusschlacht“ sorgte bei dem sonnig-warmen Wetter für die passende Verköstigung der Wanderer. Im Angebot waren neben Erbsensuppe, Bratwurst, Kaffee und Kuchen auch gekühlte Getränke und vor allem die speziellen römischen Bratwürste.

DiVa Walk Eröffnung
Sonnenschein und Biergarten-Laune:
Nach der DiVa Walk-Sternwanderung trafen sich am Sonntag rund 300 Wanderfreunde am Museum in Kalkriese zur offiziellen Eröffnungsfeier.

 

Kaum Diskussionen gab es übrigens über die in den Medien angeregte Diskussion um den Namen des Wanderweges „DiVa Walk“. Ulrich Gövert, Präsident des Wiehengebirgsverbandes und damit „oberster Wanderer“ zwischen Ems und Weser, stellte viel mehr die Schönheit der Landschaft und die Qualität der Wanderwege in den Vordergrund. „Sie haben hier etwas Wunderbares geschaffen. Die Wege sind ausgezeichnet“, bedankte sich Gövert direkt bei den Mitarbeitern der sechs VarusRegion-Kommunen Bad Essen, Belm, Bohmte, Bramsche, Ostercappeln und Wallenhorst und den beteiligten Heimat- und Wandervereinen für die mehrjährige Planungsarbeit.

DiVa Walk Eröffnung
Gute Stimmung beim DiVa Walk: Der DiVa Walk begeistert erfahrene Wanderer ebenso wie bewegungsfreudige Familien.

 

Mit der Eröffnung des Wanderweges ist die Arbeit daran jedoch noch nicht abgeschlossen. Um die Qualität der Wege und der hochwertigen Ausstattung der Rastplätze zu erhalten, sind regelmäßige Kontrollen notwendig. Zudem müssen an zwei Stellen kleinere Korrekturen der Wegeführung vorgenommen werden.

Eine Bildergalerie der Einweihungsfeier gibt es HIER.

110 Kilometer auf dem DiVa Walk

Stefan Fütz nach einer Woche auf Rundwanderstrecke wieder zurück

Pünktlich zum Eröffnung des „Historischen Marktes“ erreichte DiVa Walk-Wanderer Stefan Fütz am vergangenen Wochenende wieder seinen Heimatort Bad Essen.
Sechs Tage war er unterwegs und hat den 110-Kilometer langen Rundkurs durch die VarusRegion erwandert.

In einer Woche auf dem DiVa Walk durch die VarusRegion: der 27-jährige Stefan Fütz aus Bad Essen
In einer Woche auf dem DiVa Walk durch die VarusRegion:
der 27-jährige Stefan Fütz aus Bad Essen

Aber nicht nur der DiVa Walk und die Wegstrecke alleine standen im Interesse des jungen Wanderers. Auch die Unterkünfte entlang der Strecke und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in den sechs Städte und Gemeinden der VarusRegion waren seine Ziele. Von den Sloopsteinen in Belm-Haltern über Knollmeyers Mühle im Nettetal, dem Museum in Kalkriese und dem Eisenzeithaus in Venne bis zu den Saurierspuren in Barkhausen – Stefan Fütz hat sie auf seiner Wanderung alle angesteuert.

„Im Großen und Ganzen ist die Ausschilderung des DiVa Walk ganz gut. Ein, zwei Stellen gibt es, da war ich wegen großer Markierungsabstände zunächst etwas unsicher“, zieht Fütz ein erstes Fazit. Auch der Zustand der Wege sei bis auf wenige Ausnahmen weitgehend in Ordnung. „Am Kanal in Bramsche würde ich aber den Routenverlauf auf die andere Uferseite verlegen. Die liegt nämlich ab Mittag im Schatten, während der offizielle DiVa Walk in praller Sonne verläuft“, hat Fütz festgestellt.

Was ihn zudem gewundert hat, war die hohe Auslastung der an der Wanderstrecke gelegenen Unterkünfte und Hotels auch an Wochentagen. „Zweimal habe ich noch gerade das letzte freie Zimmer bekommen, andernorts war sogar am Mittwoch alles ausgebucht. Ohne genaue Vorplanung der Übernachtungen sollte man die Strecke daher nicht unbedingt angehen“, rät Fütz.

In Kürze trifft er sich mit Vertretern der VarusRegion. Dann werden alle positiven und negativen Kritikpunkte ausgewertet. Sein Wandertagebuch soll den DiVa Walk-Organisatoren helfen, den Weg weiter zu optimieren.